Der ADFC stellt sich vor:

Wenn der Mensch fliegen könnte, ....
hätte er vielleicht das Fahrrad nicht erfunden. Aber wahrscheinlich sähe es dann auf der Erde ganz anders aus. Ohne Zweifel ist das Fahrrad eine der wenigen Erfindungen des Industriezeitalters, dessen weltweite Verbreitung keine verheerenden Folgen für die Umwelt mit sich brachte, denn das Fahrrad hat einen fantastisch niedrigen Energieverbrauch. Für dieselbe Distanz benötigt ein Radfahrer nur ein fünftel der Primärenergie eines Fußgängers und im Vergleich zum Auto nur noch ein Hundertstel. Dabei kommt der Radfahrer nicht nur vier- bis fünfmal so schnell wie der Fußgänger voran, sondern hängt im Stadtverkehr auch leicht jeden Autofahrer ab, wenn man die Zeit von Tür zu Tür berechnet.

Radfahren könnte noch schöner sein, ....
wenn im Straßenverkehr RadfahrerInnen zumindest als gleichberechtigte Partner anerkannt wären. Doch viele Verkehrsplaner und Politiker betreiben immer noch die einseitige Förderung des Autos. Für die Bedürfnisse des nicht motorisierten Verkehrs haben sie oft zu wenig Verständnis. Deswegen setzt sich der ADFC für

·        eine umweltfreundliche und menschengemäße Verkehrspolitik, die konsequent das Radfahren fördert,

·        sichere und gut zu befahrende Radwege und Radverkehrsnetze in allen Städten und Gemeinden,

·        ein besseres Angebot bei der kombinierten Nutzung von Fahrrad und öffentlichem Personennahverkehr,

·        die Förderung des Radfahrens im Urlaub und in der Freizeit, z. B. ein bundesweites Radwandernetz und problemlose Fahrradmitnahme im Zug sowie

·        besseren Schutz gegen Fahrraddiebstahl wie diebstahlsichere Abstellanlagen und bewachte Fahrradstationen ein.

Der ADFC-Kreisverband Rhein-Erft e. V. ......
arbeitet unter dem ADFC-Bundesverband und dem Landesverband NRW  für diese Ziele mit den Schwerpunkten

·        Alltag, Freizeit und Urlaub umweltfreundlich mit dem Rad gestalten,

·        Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur für Radfahrer und andere nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer im Stadt- und Kreisgebiet sowie

·        Bewußtmachung des Fahrrades als alltagstaugliches Verkehrsmittel und sinnvolle Ergänzung des ÖPNV, vor allem bei Jugendlichen.

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